Bestattung

„Alle Tage waren in dein Buch geschrieben…“

Wenn ein Mensch stirbt, gilt es, den Abschied zu gestalten. Viele praktische Aufgaben übernimmt dabei der Bestatter. Die seelsorgerliche Begleitung geschieht durch Aussegnung, Trauerfeier und Bestattung, auf Wunsch auch in Trauerbegleitung in der Zeit danach.

Wenn ein Mensch zuhause stirbt oder im Krankenhaus, kann vor der Abholung eine Andacht stattfinden mit Lied, Gebet und Aussegnung des/der Verstorbenen. Wir machen uns klar: Der/die Tote wird nicht einfach abgeholt, sondern er/sie bleibt auch jetzt in Gottes Obhut. Und wir bleiben in unserer Trauer nicht allein, sondern haben in Gott einen Ansprechpartner.

Im Trauergespräch mit der Pastorin wird die Trauerfeier vorbereitet. Das Leben und die Person der/des Verstorbenen werden in den Blick genommen. Es werden Lieder für die Trauerfeier ausgesucht. 

Bei einer Erdbestattung folgt auf den Trauergottesdienst die Beisetzung des Sarges auf dem Friedhof. Bei einer Feuerbestattung gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Der Trauergottesdienst findet mit dem Sarg statt. Dann erfolgt die Urnenbeisetzung ca. 1 – 3 Wochen später. Auch dazu können Sie die Begleitung durch die Pastorin anfragen.
  2. Die Trauerfeier findet mit der Urne statt, die im Anschluss beigesetzt wird.  Das bedeutet allerdings eine längere Wartezeit zwischen dem Tod und dem letzten Gang. Urnen können auf dem Friedhof, in einem Friedwald oder auf See bestattet werden.

 

 



Wir meinen, dass Menschen Orte für Ihre Trauer brauchen. Immer wieder finden sie diesen Ort auf dem Friedhof.