Rückblick

Tagesausflug zum Kloster Jerichow und nach Tangermünde

    "Es gibt wieder Taufen und Konfirmationen bei uns!" , erfuhren die Teilnehmenden im Kloster.
    Nicht gerade alltäglich in Sachsen-Anhalt, wo 80 % der Bevölkerung keiner Kirche angehören.

     Das Kloster Jerichow liegt südöstlich von Tangermünde. Die im Stil der Spätromanik erbaute Anlage wurde von Prämonstratensern bewohnt,
     die sich  im    Mittelalter seelsorgerischen Aufgaben und der Mission widmeten. Fünfmal am Tag wurde ihre Arbeit durch die Stundengebete unterbrochen. 
     Geschlafen wurde in Gemeinschaftsräumen.
     Das Kloster war autark. Alle notwendigen Gewerke waren auf dem Gelände untergebracht.

     Im Klostergarten konnte die Reisegruppe sowohl Kräuter für die Küche als auch Kräuter für die Klosterapotheke kennenlernen.
     Zum Mittagessen gab es eine typische Klostermahlzeit: Gemüsesuppe mit Brot und Apfel.

     Am Nachmittag ging die Reise weiter in die Hansestadt Tangermünde, die ihre Blütezeit im 15. Jahrhundert hatte.
     Zu den heutigen Sehenswürdigkeiten gehören die Burg aus dem 11. Jahrhundert,
     die Stephanskirche, die ab 1187 als geistliches Zentrum für ein neu zu errichtendes Bistum entstehen sollte, dann aber Pfarrkirche wurde,
     und der historische Stadtkern mit dem Alten Rathaus.
     Bei Kaffee und Kuchen in gemütlichen Cafés ließen die Reisenden das Erlebte Revue passieren.

    

Der Spielplatz auf dem Gelände der Diakonischen Heime ist eröffnet



Am 4. April 2016 war der erste Spatenstich, am 18. Juli wurde das Gelände an die Kinder übergeben. 
Nach der Eröffnung haben wir mit den Flüchtlingsfamilien, die in der Diakonie Kästorf untergebracht sind, gemeinsam gegessen.

Das neue Abendmahlsgeschirr ist da

     

"Nehmet hin und trinket alle daraus..." Für manche ist diese Aufforderung beim Abendmahl ein echtes Hindernis. Aus diesem Grund hat der Kirchenvorstand mit einem Teil des Geldes aus dem letzten Spendenbrief 54 Einzelkelche auf drei Tabletts und einen Gießkelch gekauft. Das neue Abendmahlsgeschirr ist aus Edelstahl. Es soll nicht anstatt, sondern neben dem Gemeinschaftskelch zum Einsatz kommen.
"Aus einem Kelch trinken" nimmt hier den Umweg über den Gießkelch. Erst wenn bei der Austeilung die Spendeworte "Christi Blut für dich vergossen" oder "der Kelch des Heils für dich" geprochen sind, wird der Traubensaft in den Einzelkelch eingegossen und auch gleich ausgetrunken.
Wie die Austeilung in einer Runde mit beiden Kelchformen geschehen kann, werden wir eine Zeitlang ausprobieren.
Neue Abendmahlsgeräte werden durch ihren ersten Gebrauch geweiht.
Wir haben die Einzelkelche beim Tischabendmahl am Gründonnerstag in den Dienst Gottes gestellt.

Der neue Rasentruck für ein gepflegtes Außengelände

Pünktlich zur ersten Konfirmation 2016 konnte der Rasen rund um die Kirche mit der neuen Maschine gemäht werden.
Die Anschaffung des neuen Aufsitzmähers war möglich durch die Spendenbereitschaft vieler Gemeindeglieder. 
Dafür ganz herzlichen Dank!

3000 € für einen neuen Spielplatz

Im Herbst 2015 sind wir einem Spendenaufruf der Diakonischen Heime Kästorf gefolgt. Wir haben die Ausgangskollekte mehrerer Gottesdienste für die Errichtung eines Spielplatzes für die in der Diakonie untergebrachten Flüchlingskinder gesammelt. Der Kirchenvorstand hat die gesammelten Gelder aus der gemeindeeigenen Diakoniekasse auf 3000 € aufgestockt. Ein Scheck mit dieser Summe wurde beim 1. Spatenstich für den Spielplatz am 4. April 2016 übergeben.

Bis zu den Sommerferien soll der Spielplatz fertig sein. Ein Einweihungsfest ist in Planung.

    

Von Patern und Porzellan - Frauenkreisfahrt ins Weserbergland

"Klosterleben und Himmelreich" hieß das Thema, unter dem wir uns im Schloss Corvey bei Höxter umgesehen haben. In seiner Blütezeit war Corvey ein reiches und einflussreiches Benediktinerkloster.

Danach ging es mit dem Dampfer nach Fürstenberg in die Porzellanmanufaktur. Hier hörten wir einen beeindruckenden Vortrag über die Geschichte des Porzellans. In den verschiedenen Formen kommt der Modegeschmack, aber auch Ess-und Trinkgewohnheiten zum Ausdruck. So waren in den vergangenen Jahrhunderten die Untertassen mit einem hohen Rand versehen und hatten keine Rille, die die Tasse stabilisiert. Diese Form war zweckmäßig, weil Kaffee, Tee oder Schokolade aus der Untertasse getrunken wurde. Erstaunlich war auch, wie dieselbe Form durch eine andere Bemalung eine völlig andere Wirkung hat.

Zu lernen war auch, wie am Ende des 19. Jahrhunderts eine formgerechte Kaffeetafel auszusehen hatte:
Im ersten Gang reichte man trockenen Kuchen, danach die Torte, dann belegte Brote und zum Schluss Obst.
Wer käme wohl heute auf die Idee, so üppig zu speisen?